Wilfried Gunia
schrieb am 21. September 2026 um 7.17 Uhr
Liebe Klaudia, lieber Bodo,
Euren lieben Sohn habe ich wohl nur zwei- od. dreimal in seinem Leben gesehen, nämlich kurz nach seiner Geburt in Eurer Wohnung in der Gutenbergstraße, einmal in Eurem Haus im Hohen Kamp und am Tage der kirchlichen Trauung am 4. Juli. Eigentlich kannten wir uns gar nicht. Als ich an der Auferstehungskirche in Scharnhorst ankam, hatte ich das Bedürfnis, Felix zu begrüßen und mich ihm erstmal vorzustellen. Aber das war gar nicht nötig. Er ging mir entgegen, reichte mir die Hand und sagte: "Ja, ich weiß wer du bist. Meine Eltern haben mir oft von dir erzählt." Dabei schaute er mir tief in die Augen, hielt lange meine Hand und hatte einen unglaublich freundlichen, warmen und gütigen Gesichtsausdruck. So etwas erlebt man nicht oft und es hat mir sehr gut getan. Ich diesem Augenblick war ICH der Beschenkte, nicht umgekehrt. Bei der Verabschiedung nach der Trauung war es noch einmal ganz ähnlich. Lange hielt er meine Hand - eine kurze Umarmung hat es wohl auch gegeben -, und sein gütiger Blick schien sagen zu wollen: "Wer weiß, ob wir uns noch einmal wiedersehen...".
Daher hat es mich nicht gewundert, dass am Samstag so viele Menschen zu seinem Abschied kamen. Ich hatte den Eindruck, dass es noch mehr waren, als zu der Hochzeit.
Es hat mich zutiefst berührt, liebe Klaudia, wie Du Dein Kind selbst zu Grabe getragen hast. Schließlich hast Du ihn am Beginn seines Lebens ja auch getragen, neun Monate, in Dir... Du hast Deine Arme so eng um die Urne geschlungen, als wolltest Du Dein Kind noch einmal umarmen.
Für Dich, lieber Bodo, habe ich große Hochachtung und Respekt. Du hast allen Deinen Trost gegeben, Deiner Frau, Deiner Schwiegertochter, Deiner Mutter, Deinen Söhnen, kurz: Allen.
Und nun wünsche ich Euch von Herzen, dass Ihr - zumindest schon mal äußerlich - jetzt ein wenig zur Ruhe kommen könnt.
Felix selbst aber dürfen wir der Güte u. Gnade Gottes anbefehlen.
In diesem Sinne grüße ich, grüßen wir Euch herzlich.
Fühlt Euch umarmt.
Euer Wilfried mit Maren u. Johanna
Constantin Prihoancă
schrieb am 18. September 2026 um 14.24 Uhr
Liebe Familie Hageneier,
mit tiefer Betroffenheit habe ich vom Heimgang unseres geschätzten Kollegen Felix Hageneier erfahren. In diesen schweren Stunden sind meine Gedanken und Gebete bei Ihnen und Ihrer ganzen Familie.
Felix war für mich nicht nur ein verlässlicher und geschätzter Kollege, sondern auch ein wunderbarer Mensch, dessen Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft ich sehr vermissen werde. Sein Andenken werde ich in Ehren halten.
Im Glauben an die Auferstehung unseres Herrn Jesus Christus bitte ich für ihn:
„O Gott der Geister und alles Fleisches, der du den Tod zertreten und den Teufel zunichte gemacht und deiner Welt das Leben geschenkt hast, gib auch die Seele deines entschlafenen Dieners Felix Ruhe an einem Ort des Lichtes, an einem grünen und frischen Ort, von wo Schmerz, Leid und Klagen fern sind.“
Möge der barmherzige Gott ihm seine Sünden vergeben und ihn aufnehmen in Sein ewiges Reich. Das Himmelreich und ewige Ruhe sei ihm geschenkt. Ewiges Gedenken.
In aufrichtiger Anteilnahme und im Gebet mit Ihnen verbunden,
Constantin Prihoancă
Andy&Steffi Gerullis
schrieb am 29. August 2026 um 11.36 Uhr
Lieber Felix,
viel zu früh musstest du von uns gehen. Du warst ein echter Kämpfer und hast selbst die schwersten Zeiten mit einem Lächeln und unglaublicher Stärke getragen.
Wir werden dich und dein Lächeln in liebevoller Erinnerung behalten.
Wir denken an dich und wünschen dir eine gute Reise.
In stiller Verbundenheit
Andy & Steffi Gerullis
Dr. Peter Ritter
schrieb am 21. August 2026 um 9.52 Uhr
Liebe Familie Hageneier,
es ist unfassbar schwer zu akzeptieren, dass ein junger Mensch all seiner Möglichkeiten beraubt wird, ein gelungenes und langes Leben zu führen; etwas, was doch so selbstverständlich erscheint und doch nicht in jedem Fall realsierbar ist.
Felix ist in diese Souveränität, die eigene Endlichkeit als seinen persönlichen Weg anzunehmen, in beeindruckender Weise während seiner Krankheit hineingewachsen.
Wir wissen, was Sie verloren haben und fühlen mit Ihnen. Möge Felix jetzt entledigt seiner versehrten körperlichen Sphäre an einem anderen Ort ein neues Leben beginnen können.
Aufrichtiges Beileid!
Manfred Klaes
schrieb am 21. August 2026 um 7.55 Uhr
Die Zeit wird nicht alle Schmerzen heilen, doch es bleiben die Erinnerungen an gemeinsame glückliche Zeiten.
Unser aufrichtiges Beileid
Manfred Klaes und Sigrun Hagge 🇩🇰
Ralf Gengenbach
schrieb am 20. August 2026 um 13.30 Uhr
Es ist nie der richtige Zeitpunkt, aber manchmal ist es deutlich zu früh. Felix hat in bewundernswerter Weise sich in sein Schicksal gefügt - wir haben ihn in Gedanken begleitet und konnten am Ende doch nicht helfen.
In tiefem Mitgefühl und in tiefer Trauer vertreten für alle gempex Kolleginnen und Kollegen.
Ralf Gengenbach
Geschäftsführer gempex GmbH