Jugend in Arbeit e.V.
schrieb am 18. Juni 2026 um 14.43 Uhr
Und auf einmal bist du überall – und doch nicht mehr da.
Überall hast du uns etwas hinterlassen. Egal, wo wir hinschauen: Etwas steht da, liegt dort, hängt hier. Kein Büro, dessen Boden du nicht verlegt hast, dessen Wände du nicht eingezogen, tapeziert und gestrichen hast.
Standorte wurden eröffnet – und du warst der Erste vor Ort. Mit deinen Händen, mit deinem Blick fürs Praktische und mit deinem Gespür für das, was gebraucht wird, hast du leeren Räumen Leben eingehaucht und uns Orte geschaffen, in denen Arbeiten und Gestalten möglich war. Du warst auch der Letzte, der die Türen schloss, wenn eine Aufgabe zu Ende ging.
All das hast du mit großer Hilfsbereitschaft, einem besonderen Engagement und stets im Sinne des Vereins getan – immer auch für uns als Kolleg:innen.
Lieber Bernhard, wir danken dir von Herzen für dein Wirken, für deine Verlässlichkeit, für deine zupackende Art und für all das, was du mit deinen Händen und deinem Herzen geschaffen hast.
Du hast Spuren hinterlassen, die bleiben – in unseren Räumen ebenso wie in unseren Erinnerungen. Vieles von dem, was heute für uns selbstverständlich ist, trägt deine Handschrift. Und oft werden es die kleinen Dinge sein, an denen wir stehen bleiben, kurz innehalten und lächeln – und an dich denken.
Wir wissen, dass du weitermachen wolltest. Doch deine Kraft setzte dir am 27. Mai 2026 im Alter von nur 66 Jahren Grenzen.
Unser tief empfundenes Mitgefühl gilt Bernhards Kindern.
Deine Kolleginnen und Kollegen
sowie Arndt Lehmann und Kerstin Kampmann für die Geschäftsführung